Studienführer Universität Bern

Gender

Abteilung für die Gleichstellung von Frauen und Männern (AFG)

Die Abteilung für die Gleichstellung von Frauen und Männern ist Anlaufstelle für Frauen an der Uni. Sie bietet Beratungen an bei studienbezogenen, beruflichen und persönlichen Schwierigkeiten und vermittelt Hilfe, wenn sich Frauen diskriminiert fühlen oder in einem Konfliktfall Unterstützung benötigen. Neben Einzelberatungen führt die AFG regelmässig auch Kurse und Workshops für weibliche Universitätsangehörige (Studentinnen, Assistentinnen, Doktorandinnen und Verwaltungsangestellte) durch.

Interdisziplinäres Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung (IZFG)

Das Zentrum dient einer besseren Koordination und Sichtbarkeit der bestehenden Aktivitäten auf dem Gebiet der Gender-Problematik und engagiert sich für die Institutionalisierung der Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Bern. Interdisziplinäre Forschungsprojekte zu Geschlechterfragen sowie auch Veranstaltungen zu dieser Thematik werden durch das IZFG initiiert und durchgeführt.

Womentoring der StudentInnenschaft der Uni Bern (SUB)

Die Gleichstellung von Frauen und Männer ist eines der Hauptanliegen der SUB, der StudentInnenschaft der Universität Bern. Trotz vieler Errungenschaften in diesem Bereich ist eine wissenschaftliche Karriere für Frauen schwieriger als für Männer, noch immer werden Frauenförderpläne nur halbherzig umgesetzt und der Mehrfachbelastung von studierenden Eltern wird zu wenig Rechnung getragen. Die SUB zeichnet verantwortlich für das Womentoring-Programm, ein Mentoringprogramm von Studentinnen für Studentinnen. Es richtet sich an Studentinnen aller Fakultäten als Mentees und an Assistentinnen und Doktorandinnen als Mentorinnen.

Geschlechtergerechte Sprachverwendung

Eine möglichst geschlechtergerechte Sprache ist für das Informationsangebot der Beratungsstelle der Berner Hochschulen selbstverständlich. Wir raten auch zu einer solchen bewussten Sprachverwendung in wissenschaftlichen Arbeiten. Es gibt verschiedene sprachliche Möglichkeiten, wie dies umgesetzt werden kann, und es gibt nicht immer eine optimale Lösung. Dann ist sensibilisierte, sprachliche Kreativität gefragt.